aktuelle Fußball News & Tipps

Wettskandal: Sapina packt aus
„Zockerkönig“ Ante Sapina hat im Zeugenstand des Bochumer Landgerichts seine Beteiligung am größten Wettskandal Europas gestanden. Der wohl bekannteste Wettbetrüger Deutschlands gab zu, seit 2006 erneut große Summen auf angeblich manipulierte Fußballspiele gesetzt haben. Später habe er auch selbst Spieler bestochen. Sapina belastete zudem den früheren Profi Thomas Chichon (ehemals VFL Osnabrück) schwer.Sapina war schon in den Schiedsrichter-Skandal um Robert Hoyzer verwickelt und dafür 2005 zu 2 Jahren und 11 Monaten Haft verurteilt worden.

Fall Schnitzler: St.Pauli schweigt
Nach dem Geständnis des früheren St.-Pauli-Stürmers René Schnitzler, 100.000 Euro von einem Wettpaten kassiert zu haben, hat der Verein seinen Spielern von Äußerungen in der Öffentlichkeit abgeraten. Angesichts der Vorbereitung auf die Rückrunde sollen die Profis sich nicht mehr mit dem Fall befassen.“Ich möchte dazu gar nicht groß Stellung nehmen“, sagte Paulis Trainer Holger Stanislawski. Er werde erst einmal abwarten, bis der Fall abgeschlossen sei, so der Coach. Schnitzlers Ex-Kollegen Mathias Hain und Marcell Jansen zeigten sich hingegen geschockt.

Hoyzer entschuldigt sich bei Zwanziger
Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer hat sechs Jahre nach Bekanntwerden des damaligen Wett- und Manipulationsskandals bei DFB-Präsident Theo Zwanziger um Verzeihung gebeten. Zwanziger nahm die Entschuldigung in dem rund 40-minütigen Gespräch in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main an.Das Treffen fand bereits einen Tag vor Heiligabend statt, wie die „Sport-Bild“ berichtete. Hoyzer, der Fußballspiele als Referee manipuliert hatte, war im November 2005 zu zwei Jahren und fünf Monaten Gefängnis verurteilt worden.

Dzeko zum Medizin-Check nach England
Der Bundesliga-Rekordtransfer von Edin Dzeko zu Manchester City steht unmittelbar vor dem Abschluss. Der Stürmer des VfL Wolfsburg reiste aus dem Trainingslager der Niedersachsen im spanischen Marbella ab. Ein Privatflugzeug brachte den 24 Jahre alten Angreifer nach England, wo für Dzeko die medizinische Untersuchung beim Premier League-Club auf dem Programm stand.ManCity zahlt für den Bosnier eine Ablösesumme von etwa 35 Millionen Euro. Ein Sprecher der „Wölfe“ sagte, der Transfer sei noch nicht perfekt, es müssten noch Details geklärt werden.

Demba Ba will nicht ins Trainingslager
1899 Hoffenheim gerät in personelle Turbulenzen und droht in Demba Ba einen weiteren Star zu verlieren. Zwei Tage nach dem vorzeitigen Wechsel von Luiz Gustavo und dem damit verbundenen Rücktritt von Trainer Ralf Rangnick hat der senegalesische Fußball-Nationalspieler die Reise in das spanische Trainingslager La Manga verweigert – zum 2.Mal.Demba Bas Verhalten werde Konsequenzen nach sich ziehen, drohte 1899-Manager Ernst Tanner. Er bestätigte, dass der Angreifer mit seiner hartnäckigen Weigerung einen Club-Wechsel ins Ausland forcieren will.

Frankfurt will Skibbe halten
Eintracht Frankfurt und Coach Michael Skibbe wollen ihre Zusammenarbeit über den im Sommer auslaufenden Vertrag hinaus fortsetzen. „Ich mache keinen Hehl daraus, dass diese Angelegenheit Priorität besitzt“, sagte Eintracht-Vorstandschef Heribert Bruchhagen der „FAZ“.

Tunesien:Benzarti neuer Nationaltrainer

Faouzi Benzarti ist neuer Trainer der tunesischen Nationalmannschaft. Der 61-Jährige, der die Nordafrikaner bereits von November 2009 bis Juni 2010 betreut hatte, folgt auf den Franzosen Bertrand Marchand, der im Dezember beurlaubt wurde.

Hoeneß unterstellt FIFA Bestechlichkeit

Uli Hoeneß hat der FIFA Bestechlichkeit unterstellt. „Es ist ein Skandal, wie dort die Dinge ablaufen. Offensichtlich hat heutzutage nur noch eine Bewerbung Erfolg, wenn zusätzlich Zahlungen unter dem Tisch gemacht werden“, sagte der Präsident des FC Bayern München in der „Sport Bild“ und bezog sich dabei auf die Vergabe der Weltmeisterschaften nach Russland und Katar.

Fürth holt neuen Abwehrspieler

Zweitligist Greuther Fürth hat den Innenverteidiger Mergim Mavraj vom Liga-Konkurrenten VfL Bochum verpflichtet. Er wechselt am 1.Juli 2011 zum „Kleeblatt“ (Dreijahres-Vertrag).

Schreibe einen Kommentar