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Am kommenden Samstag beginnt in Brasilien der Confederations-Cup. Acht Mannschaften, darunter der Gastgeber, der Weltmeister und die Sieger der sechs FIFA-Verbände, werden vom 15. bis 30. Juni um den „Konföderationenpokal“ kämpfen.

 

Aus sportlicher Sicht hat der Cup nur eine untergeordnete Bedeutung, vordergründig geht es um das Prestige und einen guten Auftakt in die WM-Vorbereitung. Insbesondere für Brasilien als Veranstalter der WM 2014 ergibt sich im Confed Cup die Möglichkeit, bereits ein wenig für den Ernstfall im nächsten Jahr zu proben. Die neuen Stadien, die Infrastruktur sowie die Organisation stehen bei diesem Bewerb erstmals unter genauer Beobachtung der Öffentlichkeit.

 

Maracana Stadion

Das berühmte Maracana-Stadion in Rio de Janeiro, beim Confed Cup 2013 probt Veranstalter Brasilien für den Ernstfall WM 2014 – quelle: wikimedia.com

 

Auch sportlich steht für die Südamerikaner bereits einiges auf dem Spiel, die bisherige Vorbereitung auf die WM 2014 ist eher als durchwachsen zu bezeichnen, die teilweise schwachen Darbietungen und Ergebnisse in diversen Testspielen bestätigen derzeit noch nicht die Favoritenrolle, die der Gastgeber Brasilien ein Jahr vor dem großen Event bei den Buchmachern innehat.

 

Der nächste Titel für Welt- und Europameister Spanien?

Welt- und Europameister Spanien wird am Montag gegen Uruguay ins Turnier starten. Die Furia Roja möchte ihre beeindruckende Titelsammlung komplettieren und den Confed-Cup erstmals nach Spanien holen.

 

Zurzeit weilt die Mannschaft in den USA, wo sie sich mit einigen Testspielen auf Betriebstemperatur bringen möchte. Davon sind die Iberer noch ein gutes Stück entfernt, am Sonntag mühten sie sich zum einem glanzlosen 2:1-Sieg über Haiti. Trainer de Bosque stellte den unter Mourinho im Verein ausgemusterten Iker Casillas zwischen die Pfosten und ließ auch Bayerns Javier Martinez auflaufen.

 

Spanien neben Brasilien auch Top Favorit bei der WM 2014

Spanien gehört neben Gastgeber Brasilien zu den Topfavoriten der Buchmacher auf den Titel – dies betrifft sowohl den Confederations Cup als Generalprobe, als auch den Ernstfall der Weltmeisterschaft im nächsten Jahr. Sämtliche Sportwetten-Anbieter erwarten einen Durchmarsch der Furia Roja in der Gruppe B, in den folgenden K.O.-Runden könnte es dann zum allerorts erwarteten Duell zwischen dem aktuellem Weltmeister Spanien und dem Rekordweltmeister Brasilien kommen.

 

Gegen Uruguay dürfte am Montag in Recife für die Iberer erst einmal nichts anbrennen. Die Celeste, immerhin Sieger der Copa America, hat gegen Spanien noch nie gut ausgesehen. Bislang standen sich beide Mannschaften neun Mal gegenüber, die „Urus“ konnten noch nie gewinnen, mehr als fünf Unentschieden war bislang nicht drin.

 

Die aktuellen Kräfteverhältnisse spiegeln sich im Ergebnis des letzten Direktvergleichs wider. Im Februar trafen sich Spanien und Uruguay zu einem Testspiel in Doha, am Ende stand es 3:1 für die Spanier. Auf die leichte Schulter darf man die Südamerikaner aber auch nicht nehmen, die meisten Spieler verdienen ihre Brötchen bei europäischen Spitzenklubs, allein acht Profis kommen aus der Seria A.

 

Mit Forlan, Suarez und Cavani kann Trainer Oscar Tabarez drei echte Stürmerstars aufbieten. Die Spanier sind jedoch eine Klasse für sich, alles andere als ein Sieg des Weltmeisters wäre eine große Überraschung zum Auftakt des Turniers in Brasilien. Gleiches gilt auch in der Parallelgruppe A, wo Gruppenfavorit Brasilien zum Auftakt auf die Auswahl von Japan trifft.

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