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Nach Ablauf dieser Saison steht im Juni 2014 endlich die nächste Fußballweltmeisterschaft vor der Tür. Im Sommer werden sich in Brasilien die besten Teams der Welt um den Titel duellieren. Doch noch steht nicht genau fest, wer zu diesen Topteams zählt. Die Qualifikation neigt sich zwar dem Ende, aber für einige Teams geht es noch um die Teilnahme. Von den insgesamt 32 Teams, die an der Weltmeisterschaft teilnehmen dürfen, können weltweit 21 Nationalmannschaften schon einen Flug nach Brasilien buchen.

Der aktuelle Stand in Europa:

In Europa ist die Gruppenphase bereits beendet. Die neun Gruppensieger können sich schon auf Brasilien freuen. Für die acht besten Gruppenzweiten geht es in den sogenannten Play-offs noch um die letzten Tickets. Die Play-off Spiele sind Griechenland – Rumänien, Kroatien – Island, Ukraine – Frankreich und Portugal – Schweden. Nach einen Hin- und einem Rückspiel stehen dann auch die letzten Teilnehmer der WM fest.

Besonders spannend wird die Begegnung zwischen Schweden und Portugal. Die beiden Superstars, Christiano Ronaldo auf der portugiesischen Seite und Zlatan Ibrahimovic, der für Schweden spielt, sind absolute Ausnahmespieler und können auch die Play-offs alleine entscheiden. Portugal geht zwar als leichter Favorit in das Duell mit Schweden, aber man sollte die Skandinavier nicht unterschätzen.

Zlatan Ibrahimovic

Die Schweden setzen im Playoff-Duell mit Portugal voll und ganz auf Zlatan Ibrahimovic – an ihm wird es liegen, ob die stärker eingeschätzten Portugiesen aus der Relegation geworfen werden können. Bildquelle: wikimedia.org/Frankie Fouganthin

Die Portugiesen besitzen einen etwas breiteren und vor allem international erfahrenen Kader aber dafür kann Schweden aus dem Vollen schöpfen und muss auf keine Stammspieler verzichten. Die bereits qualifizierten Teams werden sich mit Freundschaftsspielen auf die Weltmeisterschaft vorbereiten. In diesen Spielen können Belgien, Italien, die Niederlande, die Schweiz, Russland, Bosnien und Herzegowina, England, Spanien und Deutschland noch einmal etwas gewagtes Testen. Die Elf von Jogi Löw wird die Freundschaftsspiele gegen Italien und England bestreiten.

So sieht es bei den anderen Verbänden aus:

Brasilien ist als Gastgeber natürlich direkt für den Großevent im eigenen Land qualifiziert. Weitere Teilnehmer aus Südamerika sind Argentinien, Kolumbien, Chile und Ecuador. Auch Uruguay hat sehr gut Chancen, sie müssen allerding erst noch die Play-offs gegen Jordanien gewinnen. Mit den Superstars Luis Suárez und Diego Forlán ist der zweifache Weltmeister aber klarer Favorit.

Aus dem asiatischen Raum sind Japan, Australien, der Irak und Südkorea die Vertreter der Asiatischen Fußballkonföderation. Wie vorher schon erwähnt, hat Jordanien in den Play-offs nur Außenseiterchancen. Mit in den Lostöpfen sind am 6. Dezember außerdem noch die USA, Costa Rica und Honduras. Mexiko muss sich in den Play-offs noch mit Neuseeland messen. Dazu kommen dann noch sechs Vertreter aus Afrika, welche in direkten Entscheidungsspielen ermittelt werden. Nach den Hinspielen hat nur Ghana schon Grund zu Vorfreude, nach dem 6:1 gegen Ägypten steht man mit mehr als einem Bein in Brasilien.

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