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Werder Bremen will gegen acht polizeilich ermittelte Personen ein Stadionverbot für das heimische Weser-Stadion aussprechen. Die vermeintlichen Anhänger mit rechtsradikalem Hintergrund hatten in der Partie beim VfL Bochum am vergangenen Samstag (0:0) für Ausschreitungen in der eigenen Fankurve gesorgt.Auch der VfL Bochum strebt diesen Schritt an und will gemeinsam mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) prüfen, ob das Verbot auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet werden kann.
Grund:
Die hatten nach dem Spiel im Gäste-Block eine verbotene Reichskriegsflagge aus dem 2. Weltkrieg, Symbol der Neonazi-Szene, ausgepackt.Die Polizei nahm sofort fünf rechtsradikale Idioten fest, führte sie quer über den Platz ab.
Der PSV Eindhoven sperrt in dieser Saison bei Spielen gegen Ajax Amsterdam die Fans von Amsterdam aus dem heimischen Stadion aus.
Gemeinsam mit der Polizei, dem Bürgermeister von Eindhoven sowie auch Ajax sei dieser Beschluss gefallen, erklärte der Klub auf seiner Website.
Beim letzten Spiel von Ajax in Eindhoven am 19. Mai hatten Ajax-Fans im Stadion die Trennwand der Gästetribüne zerstört, mit Gegenständen geworfen und PSV-Fans angegriffen. Dabei wurden Personen verletzt.
Ein 21-Jähriger Anhänger und ein weiterer Fan 28 Jahre alt von AS Nancy wurde zu vier bzw. 6 Monate Haft verurteilt.Zudem kam noch ein Stadionverbot für drei Jahre . Das sind die harten Strafen eines französischen Gerichts.Die beiden Rowdys waren nach der verpassten Champions League Teilnahme am 17. Mai nach einer 2:3-Niederlage gegen Stade Rennes so frustiert, dass sie sich mit Sicherheitskräften eine handfeste Auseinandersetzung lieferten.
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Polizei und F.C. Hansa wurde am Mittwoch über den aktuellen Ermittlungsstand informiert.
Polizei-Chef Rene Mainka berichtete von „insgesamt 55 Anzeigen wegen Landfriedensbruch, Sachbeschädigung und gefährlicher Körperverletzung sowie zehn Gegenanzeigen wegen Freiheitsberaubung.“ Zudem wird umfangreiches Videomaterial ausgewertet und der Staatsanwaltschaft vorgelegt. Auf der Grundlage von solchen Videoaufnahmen sind bereits Personen identifiziert worden, die nach dem Spiel in die Pufferzone zwischen Südtribüne und Gästeblock eingedrungen waren und damit gegen die Stadionordnung verstießen. Gegen sie werden auch bundesweite Stadionverbote verhängt, wobei Veranstaltungsleiter Rainer Friedrich zu Protokoll gab, dass „keine der identifizierten Personen irgendwelchen Fan-Vereinigungen oder -Gruppierungen des F.C. Hansa zuzuordnen sind.”
————————————————————————————————- Corny Littmann nimmt Stellung zu den Ausschreitungen in Rostock.
“Unser Spieler Morike Sako wurde rassistisch beleidigt. Unsere Fans wurden während des Spiels fortwährend beleidigt und provoziert, u. a. durch das Zeigen des verbotenen ‘Hitlergrußes’,” so der St.-Pauli-Präsident. Die Ordner seien nicht eingeschritten, vielmehr standen “sich Mitarbeiter des Ordnungsdienstes und Mitglieder der Gruppe offensichtlich nahe. Wenn Rostocker Offizielle die Vorfälle als ‘Nebensächlichkeiten’ bezeichnen, kann einem Angst und Bange werden.”
Italien geht weiter gnadenlos gegen die Gewalt im Fußball vor!!
Beim Spiel AS Rom gegen Atalanta Bergamo sind die Tribünen für Gäste-Fans gesperrt.
In Anbetracht der Rivalität zwischen den beiden Vereinen wird diese Tribünenzone für dieses Spiel nur für Familien, Kinder und Rentner zu öffnen.Schon vor dieser Entscheidung war bei mehreren Risikospielen Fans von Gast-Teams der Zutritt zum Stadion verwehrt worden.
Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp will einen Dortmunder Fußballfan anzeigen, der ihn während des Bundesliga- Heimspiels gegen den BVB mit Hasstiraden attackiert und beleidigt hatte.«Ich mache das auf jeden Fall. So kann es nicht weiter gehen, sonst nimmt das Überhand», sagte Hopp dem «Mannheimer Morgen».Nach Angaben der Zeitung war nach Auswertung des Videomaterials aus dem Stadion ein 19 Jahre alter BVB-Fan vorübergehend festgenommen worden. Bei einer Anzeige von Hopp wird der Vorfall nun die Mannheimer Staatsanwaltschaft beschäftigen. «Es wird schwer werden, ihm nachzuweisen, dass er wirklich zu einem Verbrechen aufrufen wollte», sagte der dort zuständige Andreas Grossmann der Zeitung. «Vorausgesetzt, es geht eine Anzeige ein, können wir aber wegen Beleidigung ermitteln.» Dortmund will nach Auswertung des Videomaterials Stadionverbote gegen einige Fans angekündigt.
Der japanische Klub Kashima Antlers hat gegen einen Fan des Vereins einen lebenslangen Bann ausgesprochen.
Der Anhänger hatte mit einer Fahnenstange den Brasilianer Alex vom Ligakon-Kurrenten Kashiwa Reysol von der Tribüne aus attackierte, als der Südamerikaner einen Eckstoß ausführen wollte.
Er wurde auf Lebenszeit mit einem Stadionverbot für alle Spiele der Mannschaft belegt.
Hinter der Fan-Randale am ersten Spieltag der italienischen Fußballmeisterschaft steckt nach Erkenntnissen der Polizei die neapolitanische Mafia.«Wir haben Anlass zu der Vermutung, dass die Ausschreitungen der Neapel-Fans von der organisierten Kriminalität initiiert wurden», sagte Italiens Polizeichef Antonio Manganelli.
Die italienische Regierung hat nach den Ausschreitungen am 1. Spieltag der Fußball-Eliteliga Serie A am Wochenende drastische Maßnahmen beschlossen. Das Punktspiel zwischen dem SSC Neapel und dem AC Florenz am 14. September wird vor leeren Rängen stattfinden. Der bereits angelaufene Eintrittskartenvorverkauf wurde gestoppt.
Für das Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Genua und AC Mailand würde ein Reiseverbot für Milan-Tifosi verhängt. Die Anhänger des SSC Neapel erhielten für die gesamte Saison ein Reiseverbot zu Auswärtsspielen. Und für das WM-Qualifikationsspiel am Mittwoch in Udine gegen Georgien (10. September) sind die Sicherheitskräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden. Diese Maßnahmen gab das Sicherheitskomitee für Sportevents des römischen Innenministeriums bekannt.
Für sechs Tifosi des Erstligisten Lecce im Alter zwischen 21 und 24 Jahren, die am Sonntag nach dem Match zischen dem FC Turin und US Lecce wegen Krawallen angezeigt worden waren, wurde ein einjähriges Stadionverbot verhängt. Weitere drei Lecce-Fans erhielten sogar ein zweijähriges Stadionverbot. Diese Maßnahmen beschloss der Polizeichef von Turin.
Nach den Ausschreitungen (Wie berichtet) zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem TSV 1860 München II greifen die «Löwen» hart durch. Wie der Münchner Verein mitteilte, soll gegen alle beteiligten Randalierer ein Stadionverbot verhängt werden.Zudem sollen alle Fahnen und Spruchbänder der vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Polizei hauptverantwortlich gemachten Fan-Gruppierung «Cosa Nostra» bei Heimspielen verboten werden.