Zum Ligastart der Serie A wird es im italienischen Staatsfernsehen am Wochenende keine Berichte von den Fußballspielen zu sehen geben. Auf einer außerordentlichen Versammlung lehnte die Liga das Angebot der RAI ab.In der letzten Saison haben wir noch 70 Millionen Euro bekommen und jetzt hat die RAI nur 20,5 Millionen Euro geboten», erklärte AC Mailands Vize-Präsident Adriano Galliani. Während die Nutzer der frei empfangbaren TV-Sender allenfalls kurze Ausschnitte der Spiele in den Nachrichtensendungen sehen können, werden die Pay-TV-Kunden nicht betroffen sein. Im Bezahlfernsehen werden alle Spiele live übertragen. Der Präsident des FC Palermo, Maurizio Zamparini, hat noch Hoffnung auf eine kurzfristige Einigung mit der RAI. «Bis Samstag ist noch viel Zeit, da kann noch viel passieren», meinte Zamparini.

Sunderlands Trainer Roy Keane hat bekannt gegeben, dass sich Anton Ferdinand heute einer medizinischen Untersuchung unterzieht. Sollte sie positiv ausfallen, wird der Verteidiger von West Ham United FC der neunte Neuzugang von Sunderland in diesem Sommer.
Der 23-Jährige ist der jüngere Bruder von Nationalspieler Rio Ferdinand von Manchester United wird Sunderland rund elf Millionen Euro kosten.

Rivaldo wechselt von AEK Athen zum usbekischen Erstligisten Bunjodkor Tashkent und unterschreibt dort einen Einjahresvertrag.

Galatasaray Istanbul hat Tschechiens Nationalstürmer Milan Baros verpflichtet.Baros war zuletzt von Olympique Lyon an den FC Portsmouth ausgeliehen, ist sich mit Galatasaray über einen Drei-Jahres-Kontrakt einig, wie die Türken auf ihrer Internetseite mitteilten. Über die Ablösesumme wurde keine Angabe gemacht.

Bei der Anreise zum Auswärtsspiel in Le Havre sind mindestens zwei Fans von Olympique Marseille sind bei einem Busunfall tödlich verunglückt.
Der Bus rammte eine Autobahnbrück in der Nähe von Fontainebleau.
Fünf Verletzte schweben derzeit noch in Lebensgefahr, 15 weitere Fans erlitten leichtere Blessuren. Die Ursache war ein Fahrerfehler. Der ebenfalls schwer verletzte Busfahrer soll sich zu den Fans umgedreht und das Steuer verzogen haben.Die Partie gewann Olympique Marseille mit 0:1.
Für den ehemaligen Meister Boavista Porto nun noch dicker. Wegen andauernder finanzieller Schwierigkeiten wird die 30.000 Zuschauer fassende Spielstätte nun zwangsversteigert.
Das Startgebot wurde von den zuständigen Finanzbehörden bereits festgelegt. Interessierte Käufer müssen mindestens 28,3 Millionen Euro bieten.Zu dieser drastischen Maßnahme ist es gekommen, weil ein geplantes Sanierungskonzept für den finanziell angeschlagenen Klub vor einigen Monaten gescheitert war.

Pierre Litbarski wird Trainer des iranischen Spitzenclubs Saipa Teheran und damit Nachfolger von Ali Daei.Littbarski habe einen Einjahresvertrag unterschrieben sagte Saipas Vizepräsident Hossein Schahriari den Medien.

(Wie berichtet) Atalanta Bergamo wurde vom Verdacht der Spielabsprache freigesprochen.
Die Disziplinarkommission des italienischen Verbands entlastete zudem Kapitän Gian Paolo Bellini vom Vorwurf der versuchten Absprache mit David Balleri von Livorno Calcio. Dieser wurde wegen “sportlicher Illoyalität” jedoch für vier Monate gesperrt. Der Verein muss 25.000 Euro Strafe zahlen.

Der wegen Korruption zum Zwangsabstieg verurteilte Widzew Lodz hatte mit einem Einspruch beim obersten Sportgerichtshof des Nationalen Olympischen Komitees Erfolg.
Wegen des Vorwurfes der Beteiligung an der Manipulation von Liga-Spielen durch die Bestechung von Schiedsrichtern war Lodz ursprünglich zum Zwangabstieg in die 2. Liga verurteilt worden.
Das Urteil wurde nun aufgehoben, Widzew Lodz bleibt somit weiter erstklassig.

Nach dem Spiel zwischen Austria Wien und Kapfenberg ist es Sonntagabend zu Ausschreitungen gekommen: Gewalttätige Austria-Fans randalierten in Kapfenberg. Einige Fans der Austria machten ihrer Enttäuschung nach dem Ausgleich zum 2:2 unmittelbar nach dem Spiel Luft: Vor dem Stadion zündeten sie Mistkübel an und bewarfen Polizisten mit Steinen. Es gab mehrere Festnahmen. Verletzt wurde niemand.
Die Fans wurden dann zum Bahnhof nach Bruck an der Mur gebracht.Da auch andere Passagiere im Zug nach Wien saßen, musste die Polizei erst für Sicherheit sorgen. Der Zug konnte erst eine Stunde später als geplant abfahren. Begleitet von mehreren Polizisten kam der Intercity dann aber ohne weitere Zwischenfälle in Wien an.
