Galatasaray Istanbul unterlag im Hauptstadt-Derby bei Fenerbahce mit 1:4.Die Skibbe Elf ging durch Lincoln mit 1:0 in Führung. Doch der Gastgeber drehte das Spiel durch die Tore von Selcuk Sahin, Emre Asik, Diego Lugano und Deivid. Tabelle:
1 Trabzonspor 10 7 2 1 17:9 8 23
2 BB Ankaraspor 10 7 1 2 18:7 11 22
3 Besiktas Istanbul 10 6 3 1 20:9 11 21
4 Sivasspor 10 5 3 2 17:10 7 18
5 Galatasaray Istanbul (M) 10 5 2 3 23:15 8 17
6 Kayserispor (P) 10 5 2 3 11:6 5 17
7 Fenerbahce Istanbul 10 5 1 4 22:16 6 16
Das Gitter zwischen zwei Tribünen war während des Erstliga-Derbys zwischen Rekordmeister Spartak Moskau und dem Tabellenzweiten ZSKA Moskau (1:0) ist von Zuschauern eingedrückt worden. Das sagte ein Sprecher der Sicherheitskräfte laut der russischen Agentur Interfax. Mindestens drei Fans mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Die Polizei nahm mehr als 130 Zuschauer fest. Grund seien Rowdytum, Trunkenheit oder Drogenkonsum gewesen, sagte ein Behördensprecher laut der Agentur Itar-Tass. Die Sicherheitskräfte waren wegen des sensiblen Charakters des Derbys mit rund 3000 Mann einer Sondereinheit vor Ort.
Ein Großaufgebot der Polizei begleitete das Derby. Zu Auseinandersetzungen kam es, als Kölner Anhänger vor Beginn der Partie an Sicherheitskräften vorbei in ihren Block stürmten. Ein Ordner zog sich dabei einen Beinbruch zu. Während der Partie zündeten Kölner Rauchbomben. Als Bayers Außenverteidiger Michal Kadlec zum Eckstoß zu ihnen kam, explodierte ein Knallkörper in seiner Nähe.Um die eigenen Anhänger zu beruhigen, eilten anschließend FC-Manager Michael Meier sowie der Fanbeauftragte Rainer Mendel in den Innenraum und postierten sich vor dem Kölner Block.
Allerdings war es schon vor dem Spiel in der Leverkusener Innenstadt zu Unruhen gekommen, vor der Partie wurden 60 Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen.
Mit einer Massenschlägerei zwischen Randalierern und der Polizei endete ein Spiel der dritten österreichischen Liga in Linz.
Nachdem der FC Wels das Derby gegen Blau-Weiß Linz mit 3:2 für sich entschieden hatte, stürmten rund 50 Linzer Fans das Spielfeld und versuchten, den Schiedsrichter zu attackieren. Dieser hatte kurz vor Ende der Partie einen Linzer Spieler vom Platz gestellt.
70 Polizisten und einige Ordner mussten den Schiri vor Übergriffen schützen. Zwei Personen wurden festgenommen, gegen 15 wurde Anzeige erstattet.
Beim Belgrader Derby zwischen Roter Stern und Partizan wurden am Sonntag bei Ausschreitungen fünf Polizisten drei Fans sowie eine weitere Person verletzt.Die serbische Polizei nahm bei den Krawallen insgesamt 24 Personen fest.Die gewaltbereiten Anhänger hatten nach dem Spiel in der serbischen Hauptstadt die Polizisten mit Steinen beworfen und zahlreiche Autos demoliert.Das Derby zwischen den Erzrivalen Roter Stern und Partizan wird bereits seit Jahren von Ausschreitungen überschattet.Die Partie endete mit einem 2:0-Erfolg von Meister und Tabellenführer Partizan.
Der Beginn des Derbys zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln musste um einige Minuten verschoben werden. Auf der Anfahrt von ca. 800 Kölner Fans mit Shuttlebussen kam es auf der Aachener Straße zu Angriffen aus der Gladbacher Hooligan-Szene. Unter anderem wurden die Busse mit Leuchtspurmunition beschossen. Daraufhin verließen die Kölner zum Teil die Busse indem sie die Scheiben zerstörten. 200 von ihnen versuchten gewaltsam zum Fanhaus der Borussia vorzudringen.Es wurden 10 Personen festgenommen Zur Lagebewältigung wurden starke Polizeikräfte nachgeführt, die um einen massiven Zusammenstoß der rivalisierenden Gruppierungen zu verhindern. Dies hatte zur Folge, dass aus Sicherheitsgründen die Zufahrt über die Aachener Straße für längere Zeit völlig gesperrt werden musste. Dies zog erhebliche Rückstauungen im gesamten südlichen Zufluss nach sich. Selbst die Abfahrt über die AS Holt der A 61 wurde zeitweise komplett gesperrt.
Das Spiel wurde 10 Minuten später angepfiffen.
Zuschauer-Ausschreitungen beim Derby zwischen Espanyol Barcelona und dem FC Barcelona.
Das katalanische Derby musste in der 68. Minute beim Stand von 1:0 für zehn Minuten unterbrochen werden und Schiedsrichter Medina Cantalejo schickte die Spieler in die Kabine,weil es zu Zuschauer Ausschreitungen kam. Bangalos wurden von der oberen Tribüne auf die Espanyol-Fans geworfen. Diese versuchten, den Geschossen auszuweichen, überwanden die Absperrungen und flüchteten in den Innenraum des Stadion.Nach Angaben des Fachblatts “Sport” wurden vier Menschen verletzt. Fünf Randalierer wurden festgenommen.Das Spiel konnt fortgesetzt werden.Der FC Barecelona gewann das Spiel noch mit 2:1 die Tore schossen Henry(80.) und Messi (Elfmeter 90+2).
Der Karlsruher SC hat am Dienstag von den Behörden eine Klärung der Vorfälle nach dem baden-württembergischen Derby am Sonntag beim VfB Stuttgart. KSC-Manager Rolf Dohmen erklärte: “Nach dem, was uns vorliegt, sind Anhänger unseres Vereins beim Verlassen des Stadions massiv angegangen worden.”Nach den zahlreichen E-Mails, die ich seit dem Spiel bekommen habe, hat die Polizei Karlsruher Zuschauer, darunter auch Familien mit Kleinkindern, in ein Gatter gedrängt und ist dann mit Pferden unter Einsatz des Schlagstocks durch die Menge gerast.Ein junges Mädchen musste notärztlich behandelt und mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Ein KSC-Fanbeauftragter wurde von einem Polizeipferd an der Schulter verletzt. Das kann nicht sein, dass so etwas mit Menschen passiert und da verlangen wir auch lückenlose Aufklärung durch die Polizei.”Ein KSC-Fanbeauftragter wurde von einem Polizeipferd an der Schulter verletzt. Die Stuttgarter Polizei hatte am Tag nach dem Spiel des VfB mitgeteilt, dass die beiden Fan-Lager wegen “deutlicher Provokationen” von berittenen Beamten getrennt worden waren.
Neun vorübergehende Festnahmen und insgesamt insgesamt 23 Verletzte. Fünf davon mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. – das ist die Bilanz des 43. Derbys zwischen dem VfB Stuttgart und dem Karlsruher SC.Drei Minuten zu spielen. Da wechselte der Karlsruher Fanblock in der Untertürkheimer Kurve die Farbe. Aus Blau wurde Schwarz, die Kapuzen wurden hochgezogen, Schals vors Gesicht gewickelt. Dann stürmten einige Dutzend zum Zaun, der sie von den VfB-Fans trennte. Bierbecher flogen. Dann marschierten Ordner auf, schließlich die Polizei, und trennten die Randalierer.Die Randale verlagerte sich nach Untertürkheim. Es entwickelte sich eine Verfolgungsjagd zwischen vermummten KSC-Anhängern, aufgerüsteten Einsatzkräften und gewaltbereiten VfB-Fans, die ebenfalls mitmischen wollten.Immerhin waren acht Fans schon vor der Abfahrt in Karlsruhe festgenommen worden: Sie hatten Feuerwerkskörper im Gepäck.
Rund herum ein friedliches Derby!
Der VfB Stuttgart hat dank eines 3:1-Erfolges gegen den ungeliebten Nachbarn Karlsruher SC Anschluss an die Tabellenspitze der Bundesliga gefunden. Die Veh-Elf feierte im 43. schwäbisch-badischen Derby den neunten Sieg in Folge und stürzte den KSC damit in den Abstiegskampf.Sebastian Freis brachte die Gäste mit seinem zweiten Saisontor schon nach acht Minuten in Führung. Stuttgarts Sami Khedira erzielte noch vor der Pause den Ausgleich (22.). Mario Gomez, der schon unter der Woche mit einem Doppelpack den 2:1-Erfolg im UEFA-Cup bei Cherno More Warna fast im Alleingang besorgte, leitete den dritten Stuttgarter Saisonsieg in dieser Spielzeit mit seinem Treffer ein (68.) und erzielte sein neuntes Pflichtspieltor. Der Rumäne Marica sorgte dann für die Entscheidung (87.).Der VfB ist nun auf den dritten Platz der KSC ist mir nur 3 Punkten auf den 15.Tabellenplatz haben aber ein Spiel weniger.